Menschen

Auf dieser Seite wollen wir Menschen zeigen, die wir auf unserer Reise getroffen haben. Das sind zum Einen Gleichgesinnte, die wie wir mit ihrem fahrbaren Haus unterwegs sind, zum anderen aber auch Menschen, denen begegnet zu sein für uns etwas Besonderes ist.

24.8.2019

Auf der Finca Sommerwind in Ibarra / Ecuador haben wir uns sauwohl gefühlt. Hans war uns nicht nur ein wundervoller Gastgeber. Mit ihm und seiner Frau Ximena fühlen wir uns freundschaftlich verbunden, es  gibt mitunter einfach diese Chemie, die sich nicht beschrieben lässt. Für unseren letzten Abend hatte Hans eine Lokalität mit Klavier organisiert – einfach unvergesslich!

3.8.2019

Die beiden Motorradfahrer aus Kenia zelteten drei Tage neben uns. Ihre Reiseroute führte sie von Kenia bis nach Südafrika, von dort mit dem Schiff nach Uruguay und über Feuerland bis hier in den Norden Südamerikas. Bis nach Kanada wollen sie es noch dieses Jahr schaffen. 

19.7.2019

Mit unserer allerersten Spanisch-Lehrerin Lusmi haben wir bereits 2015 eine Woche lang Quito durchstreift und dabei unglaublich vieles über die Sprache und die Kultur Ecuadors gelernt. Heute haben wir sie in einem kleinen Strandcafé in Puerto Lopez wieder getroffen. Einen ganzen Abend lang haben wir uns wundervoll unterhalten und konnten zeigen, wie viel wir doch mittlerweile gelernt haben. 

7.7.2019

Dass aus unseren geplanten zwei Tagen in Cuenca eine ganze Woche wird hat aber noch einen anderen Grund – wir besuchen die Familie eines Kollegen von Stefan. Almut und Markus mit ihren Kindern Niklas, Bastian, Mirjam und Linda leben seit einem Jahr in Cuenca. Einem warmherzigen Empfang folgen etliche gemeinsame Unternehmungen, lecker Kochen, ein Streifzug durch die Altstadt mit Restaurantbesuch oder ein Ausflug in die nahen Berge mit Besuch einer Bio-Farm. Die beiden Mädchen Mirjam und Linda sind unsere ersten Gäste, die uns für eine Nacht im Hägar besuchen; mit den beiden großen Jungs gibt es ein Fußballmatch. Und daher fällt der Abschied besonders schwer,

1.7.2019

Roberto aus Sao Paulo / Brasilien ist mit einem T2-Volkswagen nach San Franzisko unterwegs, um seine dort studierende Tochter zu besuchen. Per Zufall parken wir nebeneinander auf einem Rastplatz. Am nächsten Tag reisen wir gemeinsam weiter und verbringen drei Tage zusammen in einem Camp am Meer. Gegenseitig laden wir uns zum Essen ein und zischen so manches Bier. Silke hat es die Vespa angetan, die Roberto für kleinere Ausflüge dabei hat, also wird das Moped abgeladen und sie darf eine Runde drehen. Wir sind sicher, Roberto in Ecuador noch einmal wiederzusehen!

23.6.2019

Es ist unglaublich interessant, wie verwoben doch mitunter die Geschicke von Menschen sind, die sich bis eben noch nicht kannten. Don Victor wird uns vom Besitzer des Campingplatzes empfohlen als Chauffeur für die beiden Touren in die Cordillera Blanca. In unseren angeregten Gesprächen während der langen Fahrt stellt sich heraus, dass sein Sohn ein begnadeter Trompeter ist, der auf der Suche nach Kontakten in Europa und vor allem Deutschland ist. Da kann Stefan bestimmt auch etwas helfen. Davon abgesehen war Don Victor ein sehr bedachter und ruhiger Fahrer, in dessen chinesischem Minibus wir uns fast wohl gefühlt haben. 

31.5.2019 

Walter trafen wir das erste Mal in San Pedro de Atacama im September 2018. Den gemütlichen Oberallgäuer haben wir schnell ins Herz geschlossen. In Vicuña in Chile trafen wir uns dann zufällig wieder und haben seitdem Kontakt gehalten.  Erst in Cusco gelang uns endlich ein Foto von ihm. Unterwegs ist er allein mit seinem weißen Landrover samt Anhänger. 

30.4.2019

Auf dem Salar de Uyuni fällt ein Radfahrer schon ziemlich auf, noch dazu, wenn er allein unterwegs ist. Santiago aus Buenos Aires fährt von Zentral-Peru in den Norden von Argentinien, um das eben mal auszuprobieren. Unsere Einladung auf einen Kaffee nimmt er gerne an, es wird eine unterhaltsame ganze Stunde daraus. 

22.4.2019

An diesem Abend haben wir einen idyllischen Übernachtungs-platz in einem kleinen Tal gefunden. Das Tal gehört Juán, der hier eine kleine Obstplantage hat, auf der auch sein Elternhaus steht. Stolz zeigt er uns die Gehölze und vor allem die Kräuter, die er im Schatten der Bäume gepflanzt hat. Am Morgen führt er uns zu alten Felsmalereien aus der Prä-Inkazeit. 

21.4.2019

Auf dem kleinen Campingplatz mitten im Stadtzentrum von Sucre steht schon der Camper von Josée und Joe aus Kanada. Die beiden sind die ganze Strecke von Quebec gekommen und haben sich dafür vier Jahre Zeit gelassen. Nicht verwunderlich, dass sie schon etliche Tage in Sucre zugebracht haben und einige gute Tipps für uns parat hatten.

Celine und Chris stoßen einen Tag später hinzu. Die beiden stammen aus Bern und sind seit Anfang des Jahres mit ihrem VW-Bus in Südamerika unterwegs. Drei Abende lang gehen uns die Gesprächsthemen nicht aus und es gibt die Verabredung auf eine Fortsetzung. Zumindest haben wir grob geplant dieselbe Richtung. 

11.4.2019

Maky und Alex mit ihren Töchter Karla, Andrea und Fabiana waren uns nicht nur fantastische Gastgeber. In den wenigen Tagen, die wir bei ihnen in Cochabamba verbracht haben, haben wir viele Gemeinsamkeiten entdecken können. Die drei Mädchen spielen Klavier und so brauchte es nicht lange, bis dass es ein kleines Konzert auf dem Flügel des Hauses gab. Maky verwöhnte unsere Gaumen mit einem fantastischen Essen namens Feijoada Brasileña, für das wir das Rezept im Gepäck haben. Wir freuen uns darauf, in Kontakt zu bleiben. 

25.3.2019

Manfred aus Berlin begleitete uns ein größeres Stück unserer Reise. Zuerst trafen wir uns in Iquique und er ließ sich gerne von uns inspirieren ob seiner weiteren Route. Besonders unser Prinzip des entschleunigten Reisens hatte ihm sehr gefallen. So trafen wir uns dann nicht ganz zufällig auf der Route Richtung Bolivien, im Parque Nacional Isluga und sogar inmitten des Stadtgewühls von Oruro wieder. Von seinen Erfahrungen als Langzeitreisender können wir noch lange profitieren. 

17.3.2019

Im wundervollen Parque Nacional Pan Azucar parkt neben uns ein Camper mit chilenischem Kennzeichen. Mit Carolina und Edwin kommen wir schnell ins Gespräch und finden bei einem Glas Rotwein viele Themen über Land und  Leute und vor allem über das Reisen. 

12.3.2019

Marcella und Dieter suchen nach einem schönen Ort, um dort leben zu können. Dafür lassen Sie sich natürlich richtig Zeit: als wir sie in Vicuña kennen lernten, waren sie bereits zwei Monate in diesem beschaulichen Örtchen und konnten uns zeigen, wo es das beste Bier vom Fass gibt. 

12.2.2019

Diese junge Familie, bestehend aus Kristina, José Manuel und Sprössling José Antonio, haben wir im November im Nationalpark Conguillio kennengelernt (seht etwas weiter unten auf dieser Seite).  

Nun haben wir es es wahr gemacht und die drei in ihrem Zuhause in Yungay besucht. Es waren zwei wundervolle Tage bei sehr gastfreundlichen Freunden getreu dem Motto „mein Haus ist auch dein Haus“. Die spontane Party am Abend mit Daniela und Pablo, die extra aus Los Angeles gekommen sind, dauerte dank vieler Themen und unserer immer besser werdenden Spanischkenntnisse bis weit in die Nacht. Ob sie unsere Einladung nach Weimar annehmen werden?

25.1.2019

Marie-Jeanne und Urs aus Bern in der Schweiz sind unsere Nachbarn an der romantischen Playa Santa Barbara und wir kommen auf den Klippen der Bucht ins Gespräch, als wir mit gezückter Kamera vergeblich auf vorbei ziehende Delfine warten. Die beiden reisen für drei Monate mit einem ähnlichen Gefährt wie dem unsrigen durch Chile und Argentinien und sind Wiederholungstäter in Sachen Südamerika. Von ihren Erfahrungen und Tipps können wir viel profitieren. 

24.1.2019

Auf dem Gipfelplateau des Volcán Chaitén kommen wir mit June und Ken ins Gespräch. Die beiden stammen aus North Carolina (USA), Ken ist pensionierter Professor für Architektur und hat natürlich rein beruflich schon von Weimar und dem Bauhaus gehört, war aber noch nicht dort (wohl aber in Dessau). Gesprächsstoff gibt es genug für einen längeren Gedankenaustausch, in dem wir unsere Englischkenntnisse mal wieder gründlich auffrischen dürfen. 

19.1.2019

Zum ersten Mal begegneten wir uns an einer engen Passage im Valle Exploradores, unsere Camper passten geradeso aneinander vorbei. Es ist durchaus üblich, dass man anhält, die Scheiben öffnet und sich mit Gleichgesinnten unterhält. Mit Cathy und Derek wurde es ein längeres Gespräch, sicher auch, weil sie uns wegen Hägars Autonummer für Landsleute hielten. Vier Tage später standen wir auf dem Campingplatz von Coyhaique nebeneinander und konnten mit den beiden echten Kanadiern tolle Gespräche führen, übrigens in einem wundervollen Mix aus Englisch, Spanisch und Deutsch. 

16.11.2018

Claudia & Friedrich sind sonst mit dem Boot unterwegs, da das in den Bergen schlecht passt, erkunden sie mit dem Auto das Inland Argentiniens. Begleitet werden sie von Reinaldo, der als Kind deutscher Einwanderer Argentinien besonders gut kennt. Claudia & Friedrich werden bald wieder nach Guatemala fliegen, wo ihr hochseetüchtiges Boot auf das nächste Abenteuer wartet. Danke für einen wunderbaren Abend bei Rotwein und guten Gesprächen. 

1.11.2018

Anfangs war es nur ein kleines Problem, das wir fernab der Zivilisation hatten: die Akkus beider Fotoapparate Wegs, waswaren leer und nirgends gab es Strom, aber unglaublich liebenswürdige Nachbarn an der Laguna Conguillio hatten einen Spannungswandler an Bord, obwohl der Chevrolet mit Camperaufbau doppelt so alt wie unser Hägar war.  Am Ende gegenseitiger Besichtigungen stehen Einladungen von Daniela & Pablo nach Los Ángeles, von Kristina & José Manuel nach Yungay und von uns an alle vier nach Weimar.

14.10.2018

Unser Gastgeber in Villa San Carlos, Darío, ist der Sohn eines Auswanderers aus Süd-Tirol, weshalb sein Hostal mit Campingplatz auch „Rosengarten“ heißt. Namensgeber ist übrigens die gleichnamige Gipfelgruppe in den Dolomiten. Wir haben nicht nur die interessanten Gespräche und Hilfsbereitschaft Daríos genossen, auch war er ortskundiger Führer auf einem Ausflug in die Umgebung. Mit dabei war auch sein Neffe Iñaki. 

30.9.2018

Brigitte und Frédéric sind seit 2014 mit dem Fahrrad unterwegs: Start in Genf, über Deutschland, Polen immer Richtung Osten, durch den Iran, Turkmenistan, Tadschikistan über China dann in den Süden, Indonesien, Australien und Neuseeland mit Schiffspassagen, von Japan mit dem Flieger nach Kanada, dann wieder in den Süden, bis sie uns in Santa Maria getroffen haben. Hier hatten wir einen schönen Abend miteinander, interessant war der Sprachenmix, wir konnten kein Französisch, aber Spanisch geht immer! Sie wissen noch nicht, wie lange sie noch unterwegs sein wollen. Momentan fahren sie Richtung Santiago de Chile und danach soll es nach Feuerland gehen. 

13.9.2018

Auf dem wundervollen Campingplatz bei San Pedro de Atacama lernen wir Ellen und Perry kennen. Die beiden sind bereits seit vier Jahren mit ihrem LKW unterwegs, sind quasi Berufsreisende geworden. Ihr Weg führte dabei über den Nahen Osten nach Indien, von dort per Schiff ins südliche Afrika und wieder per Schiff nach Südamerika. Hier geht es zum Blog der beiden. 

6.9.2018

Das erste Mal seit Beginn unserer Tour treffen wir auf Gleichgesinnte. Zwar kamen uns hin und wieder andere Wohngefährte entgegen, man grüßt sich mit Lichthupe, aber an unseren Standplätzen waren wir bisher allein.

Am Schlafplatz am Laguna Verde treffen wir auf Herbert und Doris aus der Schweiz, unterwegs mit einem Toyota samt selfmade Wohnkabine, sowie Detlef aus dem Rheinland mit seinem LKW mit Stern am Kühlergrill. Die drei sind seit April in Südamerika unterwegs, einiges davon gemeinsam. 

17.8.2018

Carlos war plötzlich einfach da. Wir standen mit entweichendem Kühlwasser an Ruta 12, Stefan lag unter Hägar und verband mittels Gaffa Hägars inkontinenten Schlauch. Carlos ist einer der Menschen, die einfach helfen wollen. Und so war es glückliche Fügung, dass er sozusagen ein fliegender Mechaniker ist und sich auch noch gut mit allem auskennt. Er hatte die richtigen Tipps parat, fuhr mit uns 30 km bis zum Campingplatz, baute den Schlauch aus und drei Tage später wieder ein. Und selbstlos wollte er dafür kaum einen nennenswerten Lohn. Ein in sich ruhender, zufriedener Mensch ohne große Ansprüche, er hatte scheinbar alles, was er brauchte. 

13.8.2018

Auf dem Campingplatz in Iguazú trafen wir auf Gaston, einen Argentinier, der quasi als Wanderarbeiter durch die Länder und Kontinente zog und nach dem Prinzip »Work & Travel« lebte. Nach seinen Erzählungen hatte es ihn sogar bis nach Europa verschlagen, er arbeitete in Italien »bei den schönen Frauen« und auch in Frankreich, auf einem Schiff, war Kellner, Farmarbeiter, Gärtner und was sonst noch. Mit charmantem Lächeln konnte er sich selbst auf ein Bier einladen, aber genauso stolz präsentierte er eigenhändig geschürfte Edelsteine aus den nahegelegenen Minen von Wanda, von denen er uns drei schenkte. Gaston ist ein Mensch, der mit wenig auskommt,  in Iguazú auf dem Zeltplatz in einem Zelt wohnte und dessen Habseligkeiten leicht in einen Rucksack passten. Leider haben wir kein Foto von ihm, denn zu unserer Abreise war er augenscheinlich unterwegs. 

11.8.2018

Diese beiden argentinischen Camper standen mit uns gemeinsam auf unserem ersten Platz in Iguazú. Ins Gespräch gekommen sind wir eigentlich nur wegen des gegenseitigen Interesses an unseren Fahrzeugen. Ihr Bus mit dem Mercedes-Stern war schon über 30 Jahre alt und topp in Schuss. Mit ihm leisteten sich die beiden größere Ausflüge in die schönen Ecken des südamerikanischen Kontinents sobald es ihre Freizeit erlaubte. 

4.8.2018

Wilson Olivieri Rossy ist 71 Jahre alt und hat eine Autowerkstatt für Autoelektrik in Maldonado (Uruguay). Er hilft uns mit unserer defekten Lichtmaschine sogar am wohlverdienten Wochenende und zaubert aus einem nicht ganz passgenauem Ersatzteil eine akzeptable Lösung. Vor allem aber hat uns sein Charme und seine Empathie sehr beeindruckt. So aufgeräumt wie seine Werkstatt schien auch sein Leben zu sein, er trank und rauchte nicht und genoß abendlich seinen Mate-Tee.